
Auf zwei Rädern
Auf den Spuren seines verstorbenen Sohnes radelt Mathias mit seinem besten Freund quer durch Europa. Zwischen Pannen, Tränen und befreiendem Lachen erzählt der Film davon, wie Freundschaft hilft, weiterzuleben.
Deine Vorstellung.

Zu zweit weiterfahren

Auf einem Fahrrad wartet nach einer schwierigen Strecke die nächste. Die Gedanken können dabei ganz woanders sein. „Auf zwei Rädern“ verbindet dieses Unterwegssein mit einer Freundschaft, die bei einer schmerzhaften Aufgabe trägt. Ich würde den Film wählen, wenn du neben den Begegnungen auf der Reise auch Raum für Trauer und Humor möchtest.
Eine Reise mit einem sehr persönlichen Ziel
Mathias folgt der Strecke seines Sohnes Youri, der nicht mehr lebt. Sein Freund Philippe und Hund Lucky begleiten ihn. Unterwegs führt die Reise auch nach Wien. Für mich ist der Bezug zu Youri dabei entscheidend: Jede Etappe gehört zugleich zu einer Erinnerung. Die Begegnungen unterwegs geben dem Roadmovie immer wieder neue Situationen.
Ein Roadmovie mit persönlichem Ausgangspunkt
Mathias Mlekuz führt Regie und steht selbst vor der Kamera. Gemeinsam mit Philippe Rebbot folgt er einer Route vom Atlantik zum Schwarzen Meer; auch Hund Lucky ist dabei. Die Verbindung von persönlichem Anlass und Roadmovie gibt dem Film zwei Richtungen: zurück zu einer Erinnerung und vorwärts zur nächsten Begegnung.
Ich finde diesen Ansatz passend für einen Film über Trauer, weil eine konkrete Tätigkeit den Rahmen bildet. Humor und Verlust stehen dabei nebeneinander.
Für wen ich den Film empfehlen würde
Wenn du Reisegeschichten magst, würde ich „Auf zwei Rädern“ in Betracht ziehen. Ich würde ihn besonders Menschen empfehlen, die sich auch für das Verhältnis der Reisenden interessieren. Der persönliche Verlust gehört zum Stoff; die Fahrradroute ist der Weg, auf dem die beiden Freunde mit ihm umgehen.
Zum Film
- Regie
- Mathias Mlekuz
- Mitwirkende
- Mathias Mlekuz, Philippe Rebbot, Josef Mlekuz
- Produktion
- Frankreich · 2024
- Originaltitel
- À bicyclette
- Deutscher Kinostart
- 09.07.2026