Heimsuchung – Eine Jahrhundertgeschichte
Eine Jahrhundertgeschichte
Ein Haus am See, ein Jahrhundert voller Umbrüche. Menschen finden hier Zuflucht, lieben, verlieren und werden vertrieben. Ihre Schicksale erzählen davon, wie zerbrechlich Heimat ist – und was von einem Leben bleibt.
Spielzeiten folgen.
Die nächsten Spielzeiten veröffentlichen wir hier, sobald sie feststehen.
Ein Haus, viele Leben

Ein Haus bleibt, während seine Bewohner kommen und gehen. In Jenny Erpenbecks grandiosem Roman wird dieser Ort zum Bezugspunkt für ganz unterschiedliche Lebenswege und Vorstellungen von Heimat. Ich finde es stark, wie die Autorin deutsche Geschichte durch die Menschen sichtbar macht, die an diesem Haus leben.
Volker Schlöndorff bringt den Roman als Regisseur und Drehbuchautor auf die Leinwand. Ich bin gespannt, wie er die vielen Perspektiven filmisch zusammenführt – und wie sich das Haus durch die Jahrzehnte verändert.
Mehrere Lebensgeschichten an einem Ort
Ein Haus an einem märkischen See wird über viele Jahrzehnte hinweg zum Schauplatz ganz unterschiedlicher Lebensgeschichten. Generation für Generation ziehen neue Bewohner ein. Ihre persönlichen Schicksale sind eng mit den politischen Umbrüchen des 20. Jahrhunderts verbunden: von der Weimarer Republik über die Zeit des Nationalsozialismus und den Krieg bis in die DDR und die Wendezeit.
Mit jeder Epoche verändern sich die Menschen, ihre Hoffnungen und ihre Vorstellungen von Heimat. Das Haus bleibt als gemeinsamer Ort bestehen, während seine Bewohner kommen und gehen. So erzählt Heimsuchung – Eine Jahrhundertgeschichte von mehreren Generationen, die auf unterschiedliche Weise ihren Platz in einer sich wandelnden Welt suchen. Ich bin gespannt, wie Volker Schlöndorff diese verschiedenen Perspektiven filmisch zusammenführt.
Jenny Erpenbecks Roman und ein Ort im Wandel
Volker Schlöndorff verfilmt Jenny Erpenbecks Roman und verantwortet das Drehbuch. Lars Eidinger, Martina Gedeck und Susanne Wolff stehen neben weiteren Darstellern vor der Kamera.
Für mich passt das Ensemble zu einem Stoff, bei dem mehrere Lebenswege an demselben Ort zusammenlaufen.
Für wen ich den Film empfehlen würde
Ich würde die Literaturverfilmung empfehlen, wenn du dich für deutsche Geschichte und persönliche Vorstellungen von Heimat interessierst. Auch für Leser von Jenny Erpenbeck gibt es einen konkreten Anlass: Wie ordnet ein Film die Perspektiven, die ein Roman nebeneinanderstellen kann? Das Haus bietet den gemeinsamen Bezugspunkt.
Zum Film
- Regie
- Volker Schlöndorff
- Mitwirkende
- Lars Eidinger, Martina Gedeck, Susanne Wolff, Ulrich Matthes, Michael Maertens, Angela Winkler
- Produktion
- Deutschland · 2026
- Deutscher Kinostart
- 15.10.2026