Der Regenbogenfisch
Eine verlorene Glitzerschuppe führt den Regenbogenfisch und den Kleinen Blauen tief ins Meer. Auf ihrer Abenteuerreise entdecken sie, was mehr zählt als schöner Schein: Freunde, die auch im Dunkeln an deiner Seite bleiben.
Deine Vorstellung.
Yannics Filmtipp

Beim Regenbogenfisch würde ich auch auf die handgemachte Machart schauen. Die Augsburger Puppenkiste ist an der Verfilmung beteiligt; ihre Marionetten werden in aufwendig gebauten Sets zu Bewohnern der Unterwasserwelt. Nur ein kleiner Teil ist animiert – vieles entsteht durch echte filmische Handarbeit. Für mich ist das neben der Freundschaftsgeschichte ein schöner Anlass für einen Familienbesuch.
Unterwegs im dunkleren Teil des Meeres
Mit seinen schimmernden Glitzerschuppen zieht der Regenbogenfisch die Blicke aller Meeresbewohner auf sich. Doch sein Stolz und seine Eitelkeit entfernen ihn immer weiter von den anderen Fischen. Als er eine kostbare Schuppe verliert, macht er sich auf die Suche danach – begleitet vom Kleinen Blauen, mit dem ihn zuvor kaum etwas verbunden hat.
Gemeinsam wagen sie sich in die geheimnisvolle Tiefsee und stellen sich unterwegs neuen Herausforderungen. Dabei lernt der Regenbogenfisch, anderen zu vertrauen. Zusammenhalt und echte Freundschaft zählen mehr als äußerer Glanz.
Ich würde die Geschichte gern als Gesprächsanlass nach dem Kino mitnehmen: Wann hilft mir jemand, und was kann ich selbst für einen Freund tun? Der Film basiert auf dem gleichnamigen Kinderbuch von Marcus Pfister.
Das Bilderbuch und die Marionetten der Puppenkiste
Florian Moch übernimmt Regie und Drehbuch. Als Vorlage ist Marcus Pfisters Kinderbuch dokumentiert. Klaus und Melanie Marschall verantworten die Marionetten; zu den Stimmen gehören Jannik Schümann, Luna Wedler und Tobias Krell.
Für mich eröffnet das einen zweiten Zugang zum Kinobesuch: Du kannst mit deinem Kind über Figuren sprechen, die gebaut, geführt und mit einer Stimme versehen werden. Das bekannte Buch liefert dafür einen Vergleichspunkt.
Für wen ich den Film empfehlen würde
Ich würde den Film für Familien auswählen, die Freude an Tiergeschichten und Puppenspiel haben. Wenn ihr das Buch kennt, könnt ihr anschließend überlegen, was euch an der Darstellung aufgefallen ist. Für die Entscheidung gehören außerdem die bestätigte Altersfreigabe und die konkrete Dauer der Kinofassung dazu. Die kurze Lauflänge von 68 Minuten macht den Film auch für Kinder ab 3 Jahren perfekt geeignet, die vielleicht noch nicht im Kino waren.
Zum Film
- Regie
- Florian Moch
- Mitwirkende
- Jannik Schümann, Luna Wedler, Bela B. Felsenheimer, Tobias Krell, Andrea Sawatzki
- Deutscher Kinostart
- 19.11.2026