Auf der Suche nach der Weihnachtswerkstatt
Wunschzettel weg? Dann eben selbst zum Weihnachtsmann! Mari, ihr Papa und ihre Oma wagen sich durch Schnee und Elfenchaos. Ein winterliches Abenteuer über Familienzusammenhalt und den Zauber, gemeinsam an etwas zu glauben.
Spielzeiten folgen.
Die nächsten Spielzeiten veröffentlichen wir hier, sobald sie feststehen.
Mit einer Spur fängt es an

Ein Handschuh als Spur gefällt mir als Anfang einer Weihnachtsgeschichte. Mari muss etwas entdecken und einer eigenen Vermutung nachgehen. Ich würde den Film für einen Familienbesuch auswählen, bei dem Neugier und das gemeinsame Suchen zum Anlass passen.
Mari holt ihre Familie aus dem Alltag
Mari ist neun. Ihr Vater hat vor allem seine Arbeit im Kopf, doch nun soll er bei der Suche helfen; auch ihre Oma kommt mit. Drei Generationen folgen einem Hinweis, der für Mari eine große Bedeutung hat. Für mich passt dieser Familienkonflikt zum Weihnachtsabenteuer: Das Kind nimmt seine Vermutung ernst und braucht die Erwachsenen an seiner Seite.
Ein norwegisches Hörspiel als Filmvorlage
Der Animationsfilm basiert auf einem Hörspiel des norwegischen Kinderbuchautors Thorbjørn Egner. Rasmus A. Sivertsen und Mette Tange führen Regie.
Maris Vater berichtet über die Suche im Radio, während der Elf Stubby seinen verlorenen Handschuh wiederbekommen möchte. Die Familie und der Elf verfolgen damit zunächst unterschiedliche Ziele. Für mich ist das ein konkreter Ansatz für Komik: Ein Hinweis, der den einen weiterhilft, soll aus Sicht des anderen verschwinden.
Für wen ich den Film empfehlen würde
Ich würde den Film für Familien empfehlen, die vor Weihnachten gern eine erfundene Welt mit Elfen und Geheimnissen kennenlernen. Die Suche verbindet drei Generationen. Bei jüngeren Kindern gehören die endgültige Altersfreigabe und die Dauer der Kinofassung zusätzlich zur Auswahl.
Zum Film
- Regie
- Rasmus A. Sivertsen, Mette Tange
- Produktion
- Norwegen · 2026
- Originaltitel
- Julenissens verksted
- Deutscher Kinostart
- 12.11.2026