
Adams Acht
Ein eigenwilliger Trainer, ein Ruderteam voller Außenseiter und der Traum von Olympia. Gegen alle Widerstände wächst in Ratzeburg eine Mannschaft zusammen, die zeigt, was möglich wird, wenn Menschen einander vertrauen.
Spielzeiten folgen.
Die nächsten Spielzeiten veröffentlichen wir hier, sobald sie feststehen.

Acht im Boot, ein gemeinsamer Takt

Im Ruderboot hilft es wenig, wenn jeder für sich gewinnen will. „Adams Acht“ bringt acht Menschen zusammen, die einen gemeinsamen Rhythmus finden müssen und zugleich Rivalen sein können. Ich würde auf ihre Gespräche achten: Wie wächst Vertrauen, wenn der sportliche Ehrgeiz groß ist und ein Trainer die vertrauten Regeln verändert?
Rivalen sitzen im selben Boot
Mit Hans Lenk und Manfred Rulffs treffen im Team auch persönliche Rivalen aufeinander. Sie müssen gemeinsam rudern, obwohl jeder eigene sportliche Ziele verfolgt. Der Mannschaftserfolg verlangt Abstimmung zwischen Konkurrenten. Das gibt der Sportgeschichte einen Konflikt innerhalb des Bootes – lange bevor die Gegner im Rennen dazukommen.
Training, Verantwortung und geteiltes Deutschland
Die offiziellen Presseinformationen beschreiben Karl Adams Prinzip des „mündigen Sportlers“: Änderungen im Training werden mit der Mannschaft diskutiert. Der Erfolg soll also auch über Mitverantwortung entstehen. Oliver Masucci spielt Adam, Felix Kammerer den Ruderer Hans Lenk.
Zum Stoff gehören zugleich historische Konflikte. Filmportal nennt Adams nationalsozialistische Vorbelastung. Lenk steht zwischen seiner Karriere im Westen und seiner Beziehung zu Ulla in der DDR. Ich finde gerade diese Verbindungen relevant: Sie geben der sportlichen Geschichte einen Hintergrund, der über das Rennen hinausreicht.
Für wen ich den Film empfehlen würde
Wenn du Sportfilme magst, in denen auch das Miteinander einer Mannschaft zählt, würde ich „Adams Acht“ empfehlen. Ebenso passt der Film für ein Interesse an deutscher Nachkriegsgeschichte. Ich würde dabei auch die Widersprüche der Personen im Blick behalten: Ein sportlicher Erfolg beantwortet nicht automatisch alle Fragen an ihre Vergangenheit.
Zum Film
- Regie
- Hannu Salonen
- Mitwirkende
- Oliver Masucci, Felix Kammerer, Leonard Kunz, Svenja Jung
- Deutscher Kinostart
- 17.09.2026